Montag, 28. November 2011

Montag, 21. November 2011

11.11.11


Irgendwie war heute einer der allerbesten Tage hier, also ein würdiges Zweimonatejubiläum. Noch dazu an so einem Datum :D
Morgens fing der Tag ganz gewöhnlich an und wurde aber immer besser. In der Schule angekommen, wurde Nafi und mir gesagt: „Hey, heute seid ihr zusammen den ganzen Tag da hinten in dem Klassenzimmer.“ Yeah, Freude meinerseits, das müsste dann heißen dass das mit dem für Ruhe sorgen klappen könnte. Im Klassenzimmer angekommen, erwartet uns DER Schockmoment. Panischer Seitenblick zu Nafi. Wir sind zwar zu zweit, die Klassen aber auch. Da sitzen gerade 130 Kinder, die den ganzen Tag beschäftigt werden wollen mit erwartungsvollen Augen vor uns!! Aaah. Problematisch auch, dass das zwei verschiedene Altersstufen sind und wir uns nicht mal zusammentun können. Dann versuchten wir also, immer abwechseln mit der eigenen Klasse ein bisschen an der halben Tafel Matheaufgaben zu rechnen, ohne die andere allzu sehr zu stören. So ging das eigentlich ganz gut, bis zur 9.10h Pause, als alle Kinder schreiend in den Pausenhof stürmten und danach überhaupt gar nicht mehr ruhig zu bekommen waren. Also haben wir versucht, trotz dem Geräuschpegel von definitiv zu hoch im Klassenraum mit den Kindern Aufgaben im Heft zu machen, was ein Ding der Unmöglichkeit war. Da es so unglaublich laut war und ständig Kinder dabei waren sich zu kloppen, weg zu rennen oder Bänke zu demolieren, musste man jedes Kind einzeln anschreien um sich überhaupt verständigen und die Aufgabe erklären zu können. Dennoch gab es weder Verletzte noch Tote in der Klasse, worauf Nafi und ich wirklich stolz sein können^^
Da Freitag Nachmittag nur die beiden ältesten Klassenstufen Unterricht haben, und alle anderen Schüler spielen, toben und Spaß haben, haben wir einfach mitgemacht und mit den Kindern Klatsch-und Kreisspiele gespielt die sie uns beigebracht hatten. Dass wir im Kreis mittanzen, hat für allgemeine Heiterkeit unter unseren Schülern gesorgt, ebenso dass man uns prima beim Tauziehen (je ein paar Kinder bilden eine Kette und halten sich fest, der je Vordere zieht) gegeneinander einsetzen kann. Letztere Aktion endete in Domino Day, als wir losgelassen haben und circa 20 Kinder auf-, über- und untereinanderpurzelten. Später habe ich ein paar Luftballons aufgeblasen und Edding-Gesichter darauf gemalt, wie sich die Kleinen über die Gesichter gefreut haben! Ungefähr 100 Kinder sind dann dem Ballon hinterher gesprungen und haben versucht ihn nicht kaputt gehen zu lassen. Die Hälfte ist dann aber auf dem Dach gelandet, geplatzt oder wurde von den Älteren entführt. Dieser Nachmittag war wirklich großartig und hat superviel Spaß gemacht.
Hochmotiviert sind wir nach Hause gelaufen und haben den Tag dort ausklingen lassen, und da wir Jubiläum hatten gönnten wir uns ein Bier auf unserer Dachterrasse unterm Sternenhimmel und tauschten mit Felix und Theresa aus der anderen WG diverse Erfahrungen in der Schule aus. Es war ein richtig netter Abend und es tat so gut, sich mit den anderen zu unterhalten. So wurde der prima Tag immer besser und sogar zu einem der Besten. Gutes 2monatiges :)

Montag, 7. November 2011

Ganz normaler Wochentag

05.45h Weckerklingeln
06.30h langsam Richtung Schule schlendern, beim Bäcker nebenan warmes Weißbrot kaufen und sich dann doch nach 500 Metern ein sogenanntes „Z“ oder „Zémidjan“ (Mototaxi) winken, den Preis aushandeln und fahren lassen
07.00h in der Schule angekommen, sind schon alle Kinder dabei den Hof und die Klassenzimmer zu fegen, den Müll einzusammeln und zu verbrennen
07.20h treten alle zum Fahnenapell an: Die togolesische Flagge wird gehisst und die Nationalhymna gesungen, nachdem sich alle Kinder nach Klassen sortiert in Reih und Glied aufgestellt haben.
Nach der darauffolgenden Lehrerbesprechung geht es in die Klassen. Zur Zeit haben Nafi und ich noch Beobachtungszeit quasi, das heißt, dass wir -sofern alle Lehrer anwesend sind- Woche für Woche in einer anderen Klasse verbringen, um zu lernen wie und was die Kinder lernen. Sollte jedoch ein Lehrer krank sein, heißt es spontan: Annette bzw. Nafissa, macht mal! Und dann steht man ein bisschen unvorbereitet vor einer Gruppe von 40 – 70 Schülern und denkt sich spontan was aus. Meistens singen und malen. Dennoch artet mein „Unterricht“ meistens in unübersichtliches Chaos aus, aber es wird mit der Zeit immer wieder ein kleines bisschen besser...
Um 09.10h ist die wohlverdiente Pause, in der öfters 10 kleine Kinder an meinem Arm hängen und die Pause dort verbringen wollen. Goldig. Aber normalerweise wird in der Zeit gegessen.
Ab 09.30h geht der Unterricht weiter, bis es um 11.30h zur Mittagspause klingelt.
11.30h geht’s ab nach Hause, um dort zu essen und Mittagsschlaf zu halten :)
Punkt 15.00h geht der Unterricht weiter, der dann um
17h endet. Also ab nach Hause laufen.
Unser Abendprogramm variiert stark- Meistens wird gekocht und gespült und das Haus in Ordnung gehalten, oft sind auch einige Freunde da. Dann wird gelacht und gequatscht oder Karten gespielt x) 

Am Wochenende geht’s Samstag Abends mal weg, Disco, Konzert, Bar oder letztens aufs Oktoberfest (das verfolgt einen überall hin) an den Strand :D Sonntags steht morgens meistens Kirche auf dem Plan und dann Wäsche waschen (meine Lieblingsbeschäftigung argh -.-') und sonst mal den Tag über an den Strand zum baden gehen (und Angeberfotos knipsen haha).

Durch das viele Programm komme ich leider weniger zum Schreiben (und außerdem passiert nicht soo viel außerordentlich exorbitant Spannendes), also frag, wer etwas genauer wissen möchte :)

Liebst, Annette

Montag, 17. Oktober 2011

diesunddas






Montag, 10. Oktober 2011

Ausflug nach Atakpamé

Fahrt nach Atakpamé
Atakpamé

ganz normal :D
Schule in Atakpamé
Erkenntnis: 4 Leute passen locker auf EIN Motorrad
oder: So kommen wir zur Arbeit und auch sonst überall hin

Lagebericht: Arbeiten und so...


So so so. Mal wieder ein Lagebericht aus dem sonnigen Süden. Die letzten 2 Wochen waren prima, wir haben unsere letzte Ferienwoche genossen und mittlerweile angefangen zu arbeiten.
Freitag letzter Woche hat uns Sani morgens um 7h abgeholt, um uns auf eine „Geschäftsreise“ in den Norden mitzunehmen, nach Notse und Atakpamé. In Notse hat Sani einen Vortrag gehalten, über die Arbeit seiner NGO, welche Kinder unterstützt, die nicht genug Geld haben, um Schuluniform und Schulausstattung (Hefte, Stifte, Bücher) zu bezahlen. Indem die Kosten für die Arbeitsmaterialien übernommen werden, wird sichergestellt, dass auch diese Kinder zur Schule gehen können. Ich finde Sanis Arbeit wirklich bewundernswert, und habe vor, demnächst noch weitere Informationen darüber online zu stellen.
Weiter ging es nach Atakpamé, wo wir einen Freund Sanis getroffen haben (der auch eine NGO leitet) und einen kleinen Teil dieser wunderschönen Stadt besichtigt haben. Fotos folgen. Was mich besonders beeindruckt hat: Als wir bei der Familie des besagten Freundes nur kurz auf ein Wasser verweilt haben, war die ganze Familie anwesend, der Freund hat gleich einen Fotograf angerufen damit er Fotos von uns mit Familie machen kann, und alle haben sich bei uns bedankt! Obwohl wir bis jetzt noch NICHTS gemacht haben, es haben sich alle bedankt, nur wegen der Tatsache dass wir DA waren. Mmh. Das war richtig süß.
Freitag Abend gleich die nächste Überraschung: Uns wurde der Strom abgestellt, da anscheinend Rechnungen von letztem Jahr nicht bezahlt wurden. So haben wir eine Woche ohne Strom verbracht und jeden Tag ab 18h gab es gemütliches Candlelight Dinner im Wohnzimmer. Eigentlich nicht schlimm, da wir einen Gaskocher und Taschenlampen haben - nur das mit dem Kühlschrank und dem Essen und unserem Kiloglas Mayonnaise war nervig. Seit gestern Abend haben wir wieder Strom und man kann sich nicht vorstellen wie groß unsere Freude darüber war! Es wurde ein eigenes „Licht“-Lied choreografiert! :D
Samstags waren wir abends die Bars unsicher machen, also eigentlich nur eine, mit Ida und ein paar Freunden. Wir haben megaviel getanzt und gelacht und es war unendlich lustig und cool und alles!
Sonntag morgens war ich mit Yves im katholischen Gottesdienst hier, geht genauso von Statten wie in Deutschland nur viel fröhlicher und mit mehr Leuten und mehr Musik und Tanzen. Außerdem hatte es zum ersten Mal hier RICHTIG geregnet, und vor unserer Haustür war anstelle der Straße ein Fluss.
Dem Sonntag folgte der erste Arbeitstag, der aber recht gemütlich war. Unser Direktor und das gesamte Lehrerkollegium sind total freundlich, und die Woche begann damit, dass wir ein paar Tage bei einem Kollegen mit im Unterricht sitzen und uns alles ansehen. Nach 2 Tagen wurden wir allerdings dennoch in eiskaltes Wasser geworfen: „Annette mach mal!“
Dann steht man halt vor 52 Kindern im Alter von 6-10 bei einem Geräuschpegel von definitiv zu viel Dezibel, und soll diese irgendwie beschäftigen. Komplette Überforderung ab der Minute in der alle bemerkt hatten, dass ich nicht zuhaue und auch sonst keinerlei drastische Strafen verhänge. So steht man völlig unbemerkt mitten im Raum, währen sich 10 Kinder verkloppen, 5 den Klassenraum verlassen, 10 dabei sind ihre Kreide zu essen oder die Schiefertafeln zu zertrümmern, 5 Fangen spielen, 8 auf den Bänken liegen und schlafen, sich sonst auch keiner groß um mich kümmert außer den 5 die an meiner Hand und Hose hängen, „Tata Annette“ brüllen und sich sehr freuen, so einen netten, weißen „Aufpasser“ zu haben. Letztendlich beschloss ich, dass mein eigentlicher Sinn im Saal nur war, eventuelle Todesfälle zu verhindern und ein paar Mal „Frere Jacques“ und „Bruder Jakob“ (ja, auf deutsch) zu singen um überhaupt etwas Sinnvolles getan zu haben.
Nix von wegen, „Mei sind die süß!“ Die haben es faustdick hinter ihren kleinen Ohren. (Sind aber trotzdem SO goldig! Und SO laut.)
In der Hoffnung, dass mir a) noch eine glänzende Erleuchtung zum Bändigen der Rasselbande kommt, oder b) ich nicht mehr alleine die Klasse betreuen soll - bleiben wir alle gespannt was die nächste Woche wohl bringen mag :D

Semaine 2 et le reste


Voilààà, des nouvelles de l'autre coté du monde. Les dernières semaines se sont bien passé, on a profité des dernières semaines de vacances et on a tous commencé à travailler.
Un vendredi on est parti à la chorale avec Yves, on a bien chanté et les gens nous ont accueilli trop gentiment. Après Sani nous avait invité à partir en ville pour aller au bar avec quelques amis. On est rentré vers 2h du matin, ce qui est carrément tard ici car tout les soirs on se couche vers 22h et les matins on se lève vers 6 ou 7 h. Sans faire expret, c'est même pas volontaire :D. La reste de la semaine on n' a plus beaucoup fait, juste les taches ménagères de tout les jours, comme cuisiner, faire la lessive, …
Et on était au Grand Marché, on y a passé tout un aprèm à acheter des pagnes pour des robes et des habilles. Entre-temps, on était chez la couturière et on a tous reçu nos jolis robes, jupes, pentalons et hauts. Sinon on avait encore le cours d' Éwé et je me demande toujours comment faire pour retenir toutes ces mots qui se ressemblent tant! Le dimanche, comme d'hab, on l'a passé à la plage avec du monde, et la journée s'est fini en rêve : En écoutant du bon reggae à 15 dans un bus qui roule sous des palmiers vers le couché de soleil rose. Magnifique ! *-*
Vendredi dernier, le matin vers 7h, Sani est venu nous cherché pour l'accompagner à Notse et Atakpamé, deux villes un peu plus dans le Nord du Togo. À Notse, Sani parlait de son NGO aux profs et aux élèves la-bas car il soutient des enfants qui n'ont pas les moyens de se payer les fourniture pour aller à l'école. Donc le NGO intervient pour leur aider à financier p. ex. Des cahiers et l' uniforme. Ce que Sani fait je le trouve vraiment une bonne idée et je compte mettre plus d' informations en ligne dans peu de temps.
On a donc continué notre chemin vers Atakpamé où on a rencontré un ami de Sani (qui également organise un NGO) et on a visité cette belle ville situé entre 4 collines. Ce qui m'avait beaucoup impressionné c'était quand on a rendu visite à la famille de cet ami, quand toute la famille nous a remercié-pour l'instant on n'a rien fait ici, et on nous remerciait juste pour être LÀ...
En rentrant, il nous attendait une mauvaise surprise: On nous avait coupé le courant car apparemment il y a des factures non-payé de l'année dernière. Tant pis, on vivait alors une semaine sans courant et tous les jours à partir de 18h on allumait des bougies. Romantique, mais pour le frigo et pour 1 kilo de mayonnaise dedans c'était moins cool. Depuis hier soir le courant est revenu et on ne peut pas s'imaginer comme on était heureux, c'était carrément la fête :D
Le samedi soir on est parti au bar avec quelques amis et c'était si bien! On a trop dansé et rigolé et c'était vraiment génial!
Lundi c'était la rentrée et voilà le premier jour à l'école mais cette fois comme „prof“. Le début s'est bien passé, on a commencé la semaine en observant le cours dans la classe d'un collègue. N’empêche qu'après 2 jours cela a change: „Annette vas-y occupe toi de la CP2“ … Voilà moi toute seule devant 52 petits élèves qui font vraiment trop de bruit. Surtout dès qu'ils remarquent que je les frappe pas. Et donc 2 heures avec 10 gamins en train de se taper dans le coin, 10 qui mangent leurs craie ou cassent leurs ardoises, 5 qui quittent la classe, 8 en train de dormir sur le banc et tout le monde s'en fiche de moi sauf les 5 enfants qui prennent ma main en train de crier „tata Annette“ et qui sont sinon très content d'avoir une „prof“ blanche qui est tellement gentille. La seule chose bien utile que je fais durant la journée c'était de chanter „frère Jacques“ et même la version allemande en plus. En se demandant ce qui m'attend la semaine prochaine...
A bientôt, Annette

Montag, 26. September 2011

Bebilderung der Woche 2

Yannick & Yves

Grand Marché


ECHTE Kokosnuesse essen :D
"Papa" Théo

2. Woche und: Wir beginnen uns einzuleben


Diese Woche ging ganz chillig von statten. Nach der riesigen Küchenputzaktion haben wir erst mal pausiert und nicht mehr viel gemacht, außer den täglich anfallenden Aufgaben wie Einkaufen und Kochen und Putzen und Wäscheberge waschen. Freitag Abend waren wir mit Yves in seinem katholischen Kirchenchor und es hat so Spaß gemacht zu singen! Wir wurden gleich ganz lieb integriert und durften mitsingen und mitlernen und wurden so süß willkommen geheißen. Als immer zwei Personen einer Stimme vorgesungen haben, wurden Céline und ich gelobt hiihiiii weil wir so gut gesungen haben. Megabegeistert haben wir beschlossen, zu allen Proben zu gehen und Teil des Chores zu werden. Bis uns zu Hause die Überraschung aka Sani und Théo erwartete, die ganz aufgebracht waren, da keine von uns Vieren ihr Handy mitgenommen hatte, und wir somit unerreichbar waren. Und so langsam fühlen wir uns wie Vögelchen im goldenen Käfig (nagut, nicht ganz, nur fast^^) oder wie unmündige Kindergartenkinder mit Erzieher, da wir nicht mal alleine einkaufen gehen. Widersprüchlicherweise heißt es trotzdem „Macht worauf ihr Lust habt, ihr seid hier frei“. Naja. Fast.
 Aber verstanedlich, dass alle Angst um uns haben x)
Trotz den kleinen Ärgernisses war auch die Woche wieder endgenial!
Nach dem Chor sind wir mit Sani, Ida, Parfait und Solim abends weggegangen, nach Lomé in ein paar Bars sitzen. Das war cool, wir haben viel gelacht und Bierchen getrunken und Fanta und es war richtig nett :) Gegen 2h waren wir wieder daheim, das war hart, da wir hier wenns ganzganz lang wird spätestens um 0h im Bett sind, meistens aber um 22h. Dafür sind wir auch gegen 6 oder 7h morgens wach (jaja, Mama, richtig gelesen :D)!
Samstag haben wir den Vormittag mit Ida auf dem Grand Marché verbracht indem wir recht viele wunderschöne bunte Stoffe gekauft haben, den Mittag dann bei der Schneiderin, um uns vermessen zu lassen. Nächsten Samstag holen wir unsere Kleider und Röcke und Oberteile ab und ich freue mich schon SO auf das Ergebnis! Nachmittags hatten wir wieder Mina-Kurs und ich frage mich noch, wie ich mir die ganzen Wörter merken soll :D
Gestern Morgen waren wir um 7h mit Théo im Gottesdienst, der aber hauptsächlich auf Ewe stattfand leider. Die Besucher haben getanzt und gesungen, das war recht interessant, bis auf die Tatsache, dass der Priester ichweißnichtwie einige der Frauen durch Blicke oder sonstwelche Beeinflussung zum Umfallen gebracht hat. Mich persönlich hat das minimal gegruselt ^^
Den Rest des Tages haben wir bei über 40°C am Strand im Meer verbracht um der Hitze zu entfliehen. Bei meterhohen Wellen. Alle an den Händen fassen und: „SPRIIIINGEN!“ :D
Das Ende des Tages war:
Zu 15. im VW-Bus bei Reggae-Mucke dem pinken Sonnenuntergang unter Palmen am Strand entgegenzufahren! So sehen Träume aus! *-*

Mittwoch, 21. September 2011








Montag, 19. September 2011

Die erste Woche!

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe es geht euch allen gut! Wir sind erst eine Woche hier in Lomé und haben schon so soso viel erlebt! Aaaaalso, ich fang mal ganz von vorne an, auf die Gefahr hin, dass der Artikel länger wird x)

Am Abend Sonntag vor einer Woche sind wir mit Verspätung von Paris doch noch alle in Lomé angekommen. Der Flug war richtig cool und Marie und ich haben es uns gut gehen lassen, mit Essen, Wein, Filmchen (Woody Allen!) und guter Musik (Tiken Jah & Alpha Blondy!). Andere haben es sich noch besser gehen lassen- Felix und 3 Flaschen Wein. Beim Aussteigen in Lomé dachte ich, ich stünde auf einem Lüftungsschacht, da die warme, nasse Luft einem das Atmen erschwerte. Jetzt könnt ich euch das dauernde Klima hier vorstellen, und warum wir nachts mit Ventilator schlafen und die tägliche kalte Eimerdusche eine Wohltat ist^^ Einiger Zeit nach der Ankunft hatten wir erstaunlicherweise auch alle unser Gepäck beieinander und sind gesammelt zum Zoll, der sogar keinerlei Probleme machte, trotz unseren Tonnen an Reiseapotheke. Als wir alle überfordert aus dem Flughafen taumelten, stand Gottseidank schon M. Sani mit Familie und Freunden da, die unser Gepäck vor zwielichtigen Gepäckträgern retteten und uns alle sicher zu unserem Transportmittel, einem megacoolen Bus brachten, auf dem wir gefühlte 2 Meter hoch unser Gepäck türmte. So sind wir durch die Stadt zur WG der einen Hälfte an Freiwilligen gefahren. Dort war schon für uns gekocht, leckeres Couscous mit Soße, wobei ich natürlich gleich auf so ein fieses, sauscharfes Ding gebissen hab dass mir die Tränen kamen. =D An manch scharfes Gewürz hier muss ich mich wohl noch gewöhnen.
Am nächsten Tag sind Franca, Marie, Nafi und ich umgezogen- bäbäääääm wir wohnen in einer Villa! Zwar in Zweierzimmern (was nach Gruselgeschichten besser ist xDD) aber dafür haben wir ein großes Wohnzimmer und eine megasupercoole Dachterrasse und Besucherzimmer und eine kleine Veranda. Nur die Küche, da hat nie jemand Bock zu kochen, was an den Kakerlaken und Küchenschaben und dem verschimmelten Kühlschrank liegen könnte :D Nervig ist zur Zeit auch, dass und wegen Bauarbeiten öfters Strom und Wasser abgestellt werden. Aber sonst fühlen wir uns alle pudelwohl hier. Was auch an unseren supertollen lieben wundervollen Begleitern bzw Betreuern bzw Freunden bzw... liegt, Théo und Yves, die sich prima um uns kümmern, sei es durch Ausflüge in die Stadt, durch wertvolle Tipps oder durch kulinarische Genüsse (frittierte Yamwurzel mit Sardinensoße und Mayo *-*). Ich muss sagen ich hab die 2 schon richtig doll lieb gewonnen.
Aber das mit dem Vertrauen hier ist schon so eine Sache, wenn man Kommentare über 3 Ecken mitbekommt, von Leuten wie  „Hey such dir eine aus und lass mir auch mal ne Weiße“. Na toll -.-'
Auf der Straße ist es auch ungelogen so, dass einem 10 kleine Kinder „Yovo, yovo, bonsoir“ hinterherrufen. Es ist nicht negativ konnotiert, aber es ist seltsam. Man fühlt sich (und ist es auch) dauerhaft beobachtet. Wie ein Star. Ist mir aber ein bisschen ZU viel Beachtung, manchmal. Immerhin aber nicht ganz so schlimm wie bei Mariechen, in die sich alle beim ersten Blick verlieben und sofort heiraten wollen. XD



Wir sind schon einmal in der Innenstadt gefahren, mit Taxi und Mototaxi auf den Grand Marché und da war man wirklirklich überfordert so als Yovo xD So ein riesiges Aufgebot an Waren, so viele Menschen und so ein Gewusel ist wirklich einmalig. Hier gibt’s aber sogar Watteohrenstäbchen und ich ärgere mich, so viel mitgenommen zu haben - außer meiner Reiseapotheke :D. Letztere hab ich vorgestern unheimlich gefeiert, da ich die erste Kranke der WG war. Ein gemeines Magen-Darm, abends ergänzt durch Fieber und weitere Unannehmlichkeiten. Mittlerweile bin ich aber wieder hergestellt, also macht euch keine Sorgen x))
Immerhin war die Malaria Sorge aber völlig unbegründet, es hat hier gefühlt gar keine Mücken. Bemerkt – nagut, 2 Stiche hab ich, aber das waren nur Stechmücken :D Wir sind alle putzmunter x)
Dann waren wir gestern am Strand, baden und spazierengehen, mit einem ganzen Bus voll Leuten. Die Brüder von Théo, ein paar Freunde, Yves, unsere WG. Wir haben versucht ein paar von ihnen schwimmen beizubringen. Konnte bei Yannick fast als Erfolg verbucht werden, hätte er nicht ungefähr 20 Liter Wasser geschluckt. ^^
Außerdem hatten wir unsere erste Stunde Mina-Kurs yeahh das ist nicht einfach zu merken, aber ich freu mich schon drauf, wenn wir alle ein bisschen Mina können, da hier eigentlich immer untereinander Mina gesprochen wird, nicht französisch. Was aber auch alle können, und man versteht sich gut, bis auf den togolesischen Akzent, den manche Leute so breit nuscheln, dass selbst ich nur die Hälfte verstehe xD
Letztens saßen wir auch auf unserer coolen Dachterrasse und haben uns togolesische und dann deutsche Märchen erzählt und übersetzt, das war so witzig :D
Eindrucksmäßig fühle ich mich aber immernoch als würde ich täglich durch eine ARTE-Doku laufen und kann es kaum glauben dass ich in Togo bin. Es ist so supermegaobercool hier!! Auch wenn man sich an vieles gewöhnen muss, wie den Müll, der einfach auf die Straße geworfen bzw. dort verbrannt wird oder den Benzingeruch, ist es so interessant und schön und alles hier, dass ich WIRKLICH froh bin hier zu sein, umgeben von tollen Menschen und viel viel viel Spaß!
Fühlt euch geknuddelt. <3 Küsschens, Annette.

Semaine 1 !

Bonjour bonjour!
Cela ne fait qu'une semaine qu'on vit à Lomé et on a déjà vécu trop plein de choses ici! Le soir du 11 Septembre on est arrivé à l'aéroport de Lomé avec plusieurs heures de retard. Le vol s'est bien passé, on était bien posé en train de regarder des bons films (Woody Allen!), avec de la bonne musique (Tiken Jah & Alpha Blondy) et un bon repas avec du vin ^^
Sorti de l'avion la chaleur nous a coupé le souffle. Et il fesait nuit! Donc imaginez le temps qu' il fait tout les jours et voilà pourquoi chaque jour on attend avec impatience les douches sous l'eau froide.
Après avoir trouvé toutes nos affaires et avoir passé à la douane (où on s'est meme pas fait arreté, malgré nos tonnes de medoc^^) M. Sani nous attendait avec sa famille et ses amis. Il nous a souhaité un bienvenue et on est parti dans une grande voiture trop cool òu on mettait environ 2 metres de bagages sur le toit :D
Arrivé à la maison on s'est reposé et la famille de Sani avait preparé un superbon repas avec du couscous et de la sauce piquante. Et voilà moi qui a bien croqué dans un truc vert qui s'apelle piment -.-' rhaaa les larmes aux yeux :D
Le lendemain, 7 personne d'entre nous sont resté dans la maison la-bàs quand Nafi, Marie, Franca et moi ont demenagé dans notre coloc. Baaaaaaaaaam c'est une villa! On y vit à 4, deux filles par chambre, deux salles de bain et une superbe terrasse sur le toit autant qu'une chambre d'hôte. Sauf la cuisine... personne n'a jamais envie de cuisiner car il y a plein de cafard, des grands bestioles, trop de truc qui vivent quoi^^ Et souvent on n'a ni eau ni courant à cause des travaux – bon, on vit avec. Et elle est si géniale la maison!
Il y a pas que la maison qui est génial, ce sont aussi les gens qui s'occupent de nous. Surtout deux gar de notre age, Théo et Yves, qui nous donnent plein de conseils, qui cuisinent des repas togolais, qui se baladent avec nous, qui nous presentent aux gens sympas, et qui sont toujours là pour nous. On les aime trop, ils sont tellement adorable. :D
Un de ces jours ils nous ont amené en ville, à la plage et au Grand Marché, wouaaah il est TROP grand ce marché! Trop de gens et des mototaxi et des truc à voir! Heureusement les gar nous prennent par la main et nous protègent bien^^
Hier on est allé à la plage, 15 personnes dans une grande voiture, des amis, des frères à Théo, nous. On s'est baigné, Marie et moi on a essaié d'apprendre à nager aux autres. On a presque rèussit. XD C'était un aprèm superbe, on a bien discuté, on a mangé, on s'est balder à la plage, c'était énorme! Je suis contente d'avoir pu partir avec tout le monde hier, car il ya quelques jours que je suis tombé malade, avec de la fièvre et tout, mais je me suis bien remise et là j'ai trop la peche! x)
Sinon on a passé le premier cours de Mina, la langue parlé ici à part du francais (qui d'ailleurs n'est pas toujours comprehensible ici, des fois j'ai trop du mal xD) Pas facile le Mina, mais j'ai hate de savoir le parler un peu plus! Genre „Wofoa?“ - „E, mufo!“ veut dire: Cava? - Oui, cava!
Dans les rues c'est étrange - il y a tout les enfants qui crient „Yovo, yovo, bonsoir“ quand on passse. C'est pas mechant, mais je me suis pas encore habitué à etre observé comme une star ou un animal très rare. Ni aux dechets partout qu'on jete simplement par terre devant la sa maison ou on le brule.
A part de ces petits moments c'est MAGNIFIQUE! Tout les jours j'ai l'impression de me balader dans une documentaire sur ARTE. D'un coté c'est comme je l'imaginait, de l'autre c'est pas du tout ca. Dur à expliquer. Mais je suis tellement contente d'etre ici, entouré des gens géniaux et plein de moments énormes. J'ai de la chance de pouvoir vivre tout ca. <3 bisous. Annette.

Dienstag, 6. September 2011

J-4 avant de partir!

Ca y est, les derniers 4 jours en Allemagne...Le 11 Septembre vers 10.25 h l'avion partira en direction de Lomé, la capitale de la Republique Togolaise. Jusqu'à la, il me restent encore trop de choses à faire et surtout de dire au revoir à tout mes amis et à ma famille...
Pas facile, et en plus, je commence légèrement à stresser...même si j'ai vraiment hate de partir, de découvrir des nouvelles choses et de faire tant d'expériences exceptionnelles! :)

Moi, je pars grâce au programme "Weltwärts" qui est soutenu par l'Etat Allemand qui l'avait lancé il y a 3 ans. L' assossiation qui organise mon séjour au Togo s'apelle "Via e. V." et s'occupe de mon voyage, du logement et du travail.
Pour le 11 Septembre, c'est prévu que nous, 11 jeunes allemands, arriveront vers 18h a l'aéroport à Lomé. Dans la ville on habitera en colocation et on travaillera dans differentes "projets". Mes tâches dans l'école primaire sur Agbalépédogan seront surtout d'assister les profs dans la préparation des cours et en classe.

Plus d'infos sur le Togo: http://www.republicoftogo.com/

Je vous tiendrais au courant de mon arrivée au Togo! Bisous!

Samstag, 3. September 2011

7 Tage zur Ausreise

So, hier mal mein erster Post... Damit es hier nicht mehr ganz öde aussieht.
Mittlerweile ist Sonntag und mir bleiben noch exakt 7 Tage um mich mental auf das anstehende Jahr vorzubereiten. Am 11. September um 10.25 h  wird es ernst und mein Flugzeug bricht in Stuttgart Richtung Lomé auf. Das heißt bis dahin: Packliste shoppingtechnisch abhaken (dm-Markt ist schon leergekauft), Koffer auftreiben und auf Gewicht und Größe zu inspizieren, für die letzten Impfungen gepiekt werden und mich von all den lieben Menschen und Gewohnheiten hier verabschieden.
So entspannt ich die ganze Zeit war, desto nervöser und reisefiebriger werde ich jetzt mit jedem Tag. Wie schnell doch die Zeit der letzten paar Wochen rumging und nun steht die Ausreise schon fast vor der Tür. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen zu sehen und hören, was mich in Togo erwartet! x)

Da viele interessierte Fragen ähnlich sind, hier ein paar Eckdaten oder FAQs oder sowas :D
Mein Jahr in Lomé, der Hauptstadt Togos, ist ein "Weltwärts"- Dienst, den ich mit der Organisation Via e.V. antrete. Vor Ort werden wir 11 Freiwillige aus Deutschland sein, die in verschiedenen Projekten untergebracht sind und in WGs zusammen wohnen. Wir haben uns alle auf dem Vorbereitungsseminar in Potsdam getroffen und supergut verstanden.
Mein "Projekt" ist voraussichtlich, gemeinsam mit meiner Projektpartnerin Nafissa, die Lehrer der Schule EPP Agbalépédogan II/B bei der Unterrichtsvorbereitung und anderen anfallenden Aufgaben zu unterstützen.

Wer weiterlesen möchte, hier einige Links:
das "Weltwärts"-Programm des BMZ: http://www.weltwaerts.de/
offizielle Homepage der togolesischen Republik (frz): http://www.republicoftogo.com/ 
meine Organisation Via e. V.: http://www.via-ev.org/

So, schon im Voraus ein fettes Danke an alle, die meine mehr oder weniger interessanten Artikel, welche aus meinem allbekannten Mitteilungsbedürfnis resultieren, in den kommenden Monaten verfolgen werden (müssen)! :)
xoxo Annette